„Juden“, „Israelis“ und „Zionisten“

Ein guter Beitrag von Anonymous, der den Unterschied zwischen den Begriffen „Juden“, „Israelis“ und „Zionisten“ erklärt. Und mehr…:

 

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Jürgen Todenhöfer in Gaza

Jürgen Todenhöfer werdet Ihr vielleicht kennen. Hier ein erschütternder Beitrag während seines Besuchs in Gaza:

 

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Israel gg Palästina – ein ungleicher Kampf

Heute Morgen hörte ich im Radio, dass 180 Palästinenser inzwischen ihr Leben in den letzten Tagen verloren haben. Von dem Leid, das den Familien und Angehörigen angetan wird ganz zu schwiegen. Auf israelischer Seite ist meines Wissens bisher niemand umgekommen. Womit rechtfertigt Israel dieses Blutbad?

Es hat drei tote Jugendliche gegeben, angeblich entführt und umgebracht von der Hamas, oder anderen radikalen Palästinensern. So genau weiß man es gar nicht, die Hamas streitet es ab. Es besteht auch der Verdacht, dass der Mossad (der israelische Geheimdienst) dies selbst inszeniert hat, um den internationalen Druck auf Israel zu mildern und die Vorgehensweise gegen die Palästinenser zu legitimieren. Zuzutrauen wäre es dem vielleicht fähigsten und skrupellosesten Geheimdienst der Welt allemal.

Eins vorweg: die Hamas ist eine höchst bedenkliche Organisation, um es milde zu formulieren. Sie ist hasserfüllt, radikal, fundamentalistisch ja, vielleicht sogar terroristisch. Sie setzt angeblich eigene Kinder als Schutzschilder ein, nur um den Druck auf Israel zu erhöhen. Und sie will das Existenzrecht Israels nicht anerkennen. Nur: Menschen die nichts mehr zu verlieren haben, werden radikal. Sie kämpfen um ihr nacktes Überleben, da greift man nach jedem Strohhalm, den das Leben einem noch bietet. Für manche von ihnen bleibt sogar das nicht mehr, das einzige was sie noch tun können, ist sich zu rächen.

Ich versuche schon seit Jahren bei diesem Konflikt durchzublicken, bis heute kann ich nicht wirklich sagen, dass ich es tue. Von daher hoffe ich, dass ich mir nicht zu viel anmaße, wenn ich darüber spreche, aber es erscheint mir notwendig. Sicherlich kann auch ich die Ängste der Israelis nachvollziehen, die ständig mit Raketen beschossen werden. Israel ist tatsächlich ein besonderes Land. Es ist der einzige jüdische Staat, umgeben von Feinden. Niemand, der nicht jüdisch ist, kann die besondere Rolle des Volkes in der Geschichte der Menschheit wirklich nachvollziehen.

Nach allem Abwägen der Fakten, bleibt jedoch nur ein Fazit: Israel handelt falsch. Es besetzt ein ganzes Land, schikaniert es, wo es nur geht, baut Checkpoints an den unmöglichsten Stellen und riesige unüberwindbare Mauern, immer weiter im palästinensischem Gebiet. Es nimmt den Palästinensern immer mehr Land weg, baut dort eigene Siedlungen, dann eine Mauer drumherum. Dann baut es wieder Siedlungen auf palästinensischem Gebiet, und baut eine neue Mauer. Das geht schon seit Jahrzehnten so.

Die Videos, die man im Internet zu sehen bekommt sind schrecklich. Und damit meine ich noch nicht mal die Videos, wo ein Vater den toten Körper seiner kleinen Tochter mit weggeschossenem Kopf in den Händen hält oä. Ich meine die Videos, wo sich Israelis stolz als hasserfüllte Rassisten zeigen, wo sie alle nicht jüdischen Menschen vertreiben, sie in Lagern einschließen und misshandeln, sich Klappstühle, Kaffee und Kuchen mitbringen, um den Bombardements amüsiert zuschauen zu können. Das ist an Abartigkeit kaum zu überbieten.

Wir (alle) müssen den Druck auf Israel erhöhen. Das muss aufhören. Doch niemand kann das, wenn Israel nicht mit seiner Politik aufhört. Auch Israel ist hasserfüllt, auch Israel ist ein fundamentalistischer und radikaler Gottesstaat. Es stellt sich immer nur als Opfer dar, obwohl sie nicht besser handeln, als ihre Peiniger es vor rund 70 Jahren taten. Man muss das so offen aussprechen. Niemand wird die 6 Mio durch die Nazis getöteten Juden wieder lebendig machen können, niemand wird das Trauma, das dem jüdischen Volk widerfahren ist, je rückgängig machen können. Doch diese Ungerechtigkeit darf kein Argument dafür sein, eine andere zu rechtfertigen. Gerade von jemanden, dem solch eine Ungerechtigkeit widerfahren ist, sollte man mehr Empathie verlangen.

Man sollte Druck auf die Hamas ausüben, damit sie sich ändern. Aber man muss auch den Druck auf Israel erhöhen, wenn dieses Töten ein Ende haben soll. Ihr solltet Euch informieren. Schaut nicht weg. Interessiert Euch für die Ereignisse auf dieser Welt. Bildet Euch eine Meinung, tauscht Euch mit anderen aus. Handelt nicht nach dem Motto: das ist nicht mein Problem, das geht mich nichts an. Es geht hier um Menschlichkeit – diese geht uns alle an.

 

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Der oberste Spion des Landes verwiesen

Ihr habt es sicherlich mitbekommen: innerhalb kürzester Zeit sind zwei Spione der USA in Deutschland gefasst worden. Ist schon komisch: jahrelang ist nichts Derartiges passiert, nun auf einmal 2 Stück. Das aber nur nebenbei, viel entscheidender scheint die Frage: wie sollen die Deutschen mit der Situation jetzt umgehen? USA ist ja unser größter Verbündeter, angeblich konnten dank der Zusammenarbeit der beiden Geheimdienste auch Terroranschläge in Deutschland verhindert werden. Dass die Amerikaner das Ganze nicht auf die Goldwaage legen und alles am liebsten „intern“ besprechen würden, ist klar. In Amerika war das Auffliegen der beiden Spione kaum eine Zeile wert. Doch nun hat Mutti Merkel jetzt den obersten Geheimdienstchef in Deutschland des Landes verwiesen (ist aber angeblich immer noch hier). Die Zeit betitelte die Ausweisung als „niedlich“, vielen Deutschen geht das nicht weit genug. Die Amerikaner sind aber empört, so ein Verhalten würden sie von Iran oder Nordkorea erwarten, nicht von Deutschland.

Die Frage muss aber erlaubt sein: verhalten sich so Freunde untereinander? Wären wir nicht auch sauer, wenn unsere Freundinnen und Freunde uns ausspionieren würden? Unsere SMSn und Mails mitlesen und unsere Telefongespräche abhören würden? Die Amerikaner argumentieren, dass Deutschland überwacht werden müsse, weil es engere Beziehungen zu Ländern wie Russland und Iran unterhält. Und vor allem ist 9/11 von Hamburg aus geplant worden, ohne dass es den deutschen Geheimdiensten aufgefallen wäre. Alles also, was zu Gunsten der amerikanischen Interessen geschieht, heiligt die Mittel. Ob diese unmoralisch oder unethisch sind, ist egal. Ob sie die Interessen der befreundeter Länder missachten, ebenso. Verhält sich so ein Freund? Sind wir auf die Amis so angewiesen, dass sie sich alles erlauben dürfen?

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Aktuelle Geschehnisse

1. Die größte französische Bank – BNP – muss jetzt eine Strafe i.H.v. 8,8 Mrd zahlen. An wen? An die USA. Wieso? Weil sie sich nicht an die – jetzt kommt’s – AMERIKANISCHEN Embargos gehalten haben (u.a. gg Iran und Kuba). Jep, Franzosen haben sich nicht an die amerikanischen Embargos gehalten und müssen nun dafür zahlen. Tja, wenn Amerika ein Embargo gegen ein Land verhängt, muss sich anscheinend die ganze Welt dran halten. Außer natürlich Amerika selbst, denn sie haben schon 107 Mrd(!) in den iranischen Ölsektor investiert! Ja, so geht das.. Ähnliche Strafen mussten auch schon die Schweiz (Credit Suisse – 2,6 Mrd Strafe) und die Briten (HSBC – 1,9 Mrd.) an die USA überweisen.
2. Die Konflikte werden mehr und mehr.. Wie ist es möglich, dass 1.000 Kämpfer der ISIS (Islamischer Staat im Irak und Großsyrien (Levante)) am 10. Juni Mossul, die zweitgrößte Stadt des Irak, fast kampflos eingenommen haben und weite Teile des Landes unter ihre Herrschaft brachten? Nebenan, in Syrien herrscht seit 3 Jahren Bürgerkrieg, keine Ahnung wer hier der Gute und wer der Böse ist. Zwischen Israel und Palästina wird es jetzt bestimmt auch offenen Krieg geben, nachdem die drei entführten Jugendlichen ermordet wurden. In der Ukraine rief der ukrainische Möchtegernpräsident offen zum Krieg gegen die „russischen Separatisten“ auf. Im Fernen Osten streiten sich China und Japan um ein paar Inseln, weil dort Öl oder Gas vermutet wird. In Nigeria werden die Leute beim Public Viewing weggebombt. Von dem „arabischen Frühling“ ist praktisch nichts mehr übrig, die meisten Länder sind wieder Militärdiktaturen. Nur ein paar Beispiele, die mir spontan einfallen… Aber solange es uns in Europa gut geht, ist ja alles gut. Oder?
3. Denn in Europa und in den USA MUSS weiterhin Friede, Freude, Eiekuchen herrschen. Wir sollen unsere Klappe halten und weiterhin brav konsumieren. Je weniger wir wissen, desto besser. Sonst könnte uns unser schlechtes Gewissen ja noch auf die Barrikaden treiben. Dafür braucht man transparente Bürger. Die großen Konzerne und die große Politik sollen es nicht sein. Nur so können uns Sachen hinter unserem Rücken angedreht werden, die wir gar nicht wollen. Nur so kann sichergestellt werden, dass wir nicht zu sehr aufmucken. Nur so können die Riesenkonzerne ihre Gewinne weiter maximieren. Und wenn es mit der kompletten Geheimhaltung nicht klappt, muss die Wahrheit schon mal verschönert und verdreht werden. So sind immer diejenigen, die gerade auf unserer Seite kämpfen „Freiheitskämpfer“, die Gegner sind „Separatisten“ oder „Terroristen“. Selbst wenn es noch vor wenigen Wochen genau andersrum war! (s. Syrien oder Afganistan, Stichwort Al Qaida). Wir sind mittlerweile so weit, dass wir eine ganze Religionsgemeinschaft als Terroristen ansehen, weil wir seit dem 11.09.2001 nur zu hören bekommen, dass die Terroristen alle Moslems sind und lange Bärte tragen.
Der Begriff „Terrorist“ ist ein Schubladen-Label. Normativ, austauschbar (von Schublade zu Schublade), verallgemeinernd, bewertend. Immer dort, wo diese Begriffe auftauchen, sollte man hinter die Kulissen schauen. Dazu gehören unter anderen auch die Labels „Antisemit“, „Verschwörungstheoretiker“, „Putin-Versteher“, „Neurechte“, und viele mehr. Diese Klassifizierungen wirken besonders auf Menschen, die keine Fragen mehr stellen. Es ist unsere Aufgabe, die Dinge beim Namen zu nennen:
Nicht „Wirtschaftskrise“, sondern „Folgen der ungleichen Kapitalverteilung“.
Nicht „Bankenkrise“, sondern „Rücksichtslose Enteignung durch die FED und ihrer Verbündeten“.
Nicht „Dritte Welt“, sondern „Durch unser Konsumverhalten ins Elend getriebene Länder“.
Nicht „Krieg um Frieden und Demokratie herzustellen“, sondern „Krieg um dieses menschenverachtende System am Leben zu halten“. (In Anlehnung an Sebastian Gieseler, bei KenFM)

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